Wenn einer eine Reise tut, dann kann er ...

viel erzählen.

 

Genauso ist es! Am Sonntag, 2.8., machte ich mich mit unserer Mittleren per Eisenbahn auf den Weg zu den Großeltern unserer Kinder. In Donauwörth der erste Gag: wir hielten im Bahnhof, die Türen blieben zu. Durchsage: "Bitte noch nicht aussteigen, wir stehen noch nicht richtig am Bahnsteig!" Darauf einer unserer Mitreisenden: "Was hat der vor, näher ranfahren?"

 

In Nürnberg hatten wir genug Zeit zum Umsteigen. Wir haben uns ein paar belegte Brote für unser Mittagessen besorgt und sind auf unseren Bahnsteig gegangen, der bereits brechend voll war. Von unserem Zug weit und breit keine Spur. 12.42 Uhr sollte der Zug abfahren, 12.43 wurde er bereitgestellt. Naja, bis alle Fahrgäste und die mitreisenden Fahrräder verstaut waren, hatten wir 15 Minuten Verspätung. Begründet wurde das laut Durchsage mit "wegen hohen Fahrgastaufkommens". HALLO??? Der ganze Süden hatte seinen ersten Feriensonntag (endlich!) und die Bahn ist zu blöd, einen Zug mal rechtzeitig und noch dazu in passender Länge bereitzustellen und schiebt es dann auf die Fahrgäste! Geht's noch?!

 

Klar, unterwegs kam noch was drauf an Verspätung. Der Witz war aber, daß der Zug kurz vorm Ziel noch mal hielt - im "Plauenschen Grund", direkt vorm Eingang der Felsenkellerbrauerei. Brauchte der Lokführer noch ein Bier?

Mit ca. 30 Minuten verspätung konnte uns der Opa dann endlich in Empfang nehmen.

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